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    Fondspolice vs. konventionelle Lebensversicherung


    Das Prinzip Lebensversicherung darf man nicht über einen Kamm scheren.

    Pünktlich zur bevorstehenden Erntezeit möchte ich gern die Redensart bemühen:

    „Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen“

    Angesichts der in letzter Zeit gehäuft auftretenden Meinung „die klassische Lebensversicherung hat ausgedient “ (Beiträge dazu u.a. in der “Hannoversche Allgemeinen” Zeitung vom 22.05.2015 oder Wirtschaftswoche vom 29.05.2015), stelle ich mir die Frage, inwieweit verunsichern solche Publikationen auch Besitzer anderer Versicherungsprodukte. Natürlich ist jedem bewusst, dass in der derzeitigen Niedrigzinsphase und bei sinkenden Überschussbeteiligungen die “Ernte” künftig magerer ausfallen wird. Aber als Besitzer einer Fondspolice beispielsweise kann ich eben nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Zugegeben, bei den Begrifflichkeiten kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. So ist die „Lebensversicherung“ gern Sammelbegriff für viele mögliche Versicherungsarten.

    Die Lebensversicherung dient neben der reinen Risikoabsicherung hauptsächlich dem Sparen bzw. der Altersvorsorge. Des Deutschen liebstes Kind war also lange Zeit die klassische (oder konventionelle) Kapitallebensversicherung – wir nennen sie hier mal “Äpfel”.

    Zur Funktionsweise der konventionellen Lebensversicherung verweise ich gern auch nochmal auf unseren Blogbeitrag vom 5.11.2013 „Zukunft Fondspolice – der richtige Weg zur Altersvorsorge?“

    Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz bieten also die „Äpfel“. Am Ende erntet der Versicherungsnehmer das mit dem Garantiezins verzinste Kapital und eine Überschussbeteiligung, die nicht garantiert werden kann.

    Bis zu 4% Garantiezins finden wir noch in den Altverträgen; seit dem 1.1.2015 wurde selbiger aber auf 1,25% gesenkt. Der Trend ist noch nicht gestoppt, die Hintergründe hierfür sind klar. Es geht nunmehr sogar soweit, dass sich einige Versicherer in Gänze von der klassischen Lebensversicherung verabschieden. Die “Talanx” beispielsweise benennt sogar ein festes Zeitfenster und wird ab Anfang 2017 nur noch neue Formen der Lebens- und Rentenversicherungen eben ohne jenen Garantiezins anbieten.

    Bei der Fondspolice (“Birnen”) gibt es einen großen Unterschied im Vergleich zu einer konventionellen Lebensversicherung: Die Sparanteile werden in Investmentfonds angelegt und partizipieren somit direkt am Kapitalmarkt. Was das bedeutet ist klar, in der Vergangenheit profitierte man durchaus von größeren Renditechancen als am Rentenmarkt.

    Die Fondspolice oder auch fondsgebundene Kapitallebensversicherung hat einen ganz anderen Ansatz und ist nur bedingt von den Risiken der Zinsthematik betroffen. Hier ist zwar neben dem Kapitalaufbau auch ein Hinterbliebenenschutz verankert, aber – und das ist der Unterschied – das Fondsportfolio stellt der Kunde selbst zusammen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dieses während der gesamten Laufzeit tauschen (switchen) kann, ohne dass dabei Kosten für Ausgabeaufschläge entstehen. Die Fondspalette ist dabei so vielfältig, dass für jeden Anleger und jeden Lebenszyklus etwas dabei ist. Auch hier sei natürlich gesagt, dass Wertentwicklungen der vergangenen Jahre keine Schlussfolgerung für kommende Anlagezeiträume zulassen. Und wir wissen auch, dass mehr Rendite auch immer mehr Risikobereitschaft erfordert. So trägt der Kunde auch das Risiko einer negativen Wertentwicklung seiner ausgewählten Fonds, was zur Folge hat, dass theoretisch! am Ende der Vertragslaufzeit auch weniger im Topf sein könnte, als man eingezahlt habe. Allerdings ist das wirklich Theorie, denn ein langer Anlagehorizont, der ja bei der Altersvorsorge nun mal zu Grunde liegt und die große Fondsauswahl, werden praktisch dann auch zu passablen Wertentwicklungen führen. Aus diesem Grund ( theoretische Negativperformance) ist die reine Fondspolice wegen der gesetzlichen Bestimmungen auch nicht über die sogenannten Förderprodukte (BAV oder Riester) darstellbar.

    FAZIT: Altersvorsorge ist alternativlos, alles über einen Kamm zu scheren wäre voreilig und nicht richtig.

    Wie sorge ich richtig vor? Kann ich meine Kaufkraft im Alter erhalten? Ist meine bestehende Altersvorsorge ausreichend? Wie kann ich meinen finanziellen Ruhestand planen?

    All diese Fragen klären wir, wie gehabt, sehr gern gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch. Kommen Sie gern auf uns zu.

    Herzliche Grüße

    AutorinSH
    Sylvina Heinrich


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